Begriffe PV und
Voltaik synonym

Wind- und Voltaikstrom-Kosten – die Realität!

Ursache des immensen volkswirtschaftlichen Schadens
ist Verankerung von Preis und Netzpflicht im EEG!

29 Cent

Jede in Deutschland verkaufte KiloWattstunde Strom ist in 2011 mit einem Betrag von 3,53 Cent (zzgl. MWSt) beaufschlagt, um den Betreibern dieser beiden Stromtechnischen Narreteien (siehe Botschaft) ein einträgliches Geschäft zu ermöglichen

Mit jeder Umdrehung verursacht diese WKA bei Nennleistung einen volkswirtschaftlichen Schaden von 12 Ct. Sie dreht dann optimal (aus der kommerziellen Sicht des Betreibers) mit 21,5 U/min. Angenommen, sie würde so das ganze Jahr drehen, wären dass ca. 1,4 Mio. Euro. Gut, dass sie in der Praxis im Mittel davon nur 17% erreicht!

 

Botschaft
Gütekriterien

Stromerzeugung D 2000 – 2011

Windstrom-Erzeugung und -Kosten

Kosten-Entwicklung Voltaik
Stromkosten 1980-2020
Energie/Leistungs-Statistik- (eine unsinnige Statistik)
Gesamt-Energie-Bilanz/CO2-Reduktion
Stromerzeugung Europa (UTCE Verbundzone)
Statistiken (älter)

 

Botschaft
Diese Seiten enthalten eine Vielzahl von technischen und kaufmännischen Informationen über Windstrom und Voltaik-Strom mit Bezug auf die Finanzierungs-Basis EEG (Gesetz zur Einspeisung Erneuerbarer Energien). Diese Seiten sind hoffentlich hilfreich für das Verständnis des Strom-Geschäftes und für den Teufelskreis, in dem sich Deutschland inzwischen Energiepolitisch befindet:
17 Milliarden Euro EEG-Erlöse fließen in 2011 in die Taschen von insgesamt vielleicht 25.000 Voltaik- und WEA-Besitzern. Selbstverständlich tun diese alles, um diesen Erlös abzusichern und möglichst noch zu mehren. 
Die Seiten hier liefern die Information für eine erfolgreiche Auseinadersetzung mit den "Profiteuren" und deren Anhängern.
Man kann die Argumentation allerdings auch sehr verkürzt und trotzdem sachlich korrekt führen:
- Nachts scheint keine Sonne
- meistens passt der Wind nicht
- (Wechsel) Strom kann man nicht speichern

Hieraus kann man umfassend ohne eine Verhaspelung in technischen Details den Unfug evident machen, mit WEA und Voltaik einen wesentlichen Anteil am Betrieb eines Stromversorgungsnetzes leisten zu wollen.


Strom machen und verteilen ist ein kompliziertes Geschäft, wir alle kennen die spektakulären Blackouts. Damit diese nicht eintreten, müssen bei Produktion und Verteilung gewisse Gütekriterien eingehalten werden und ein Strommix ist dazu essentiell. Allerdings handelt es es sich hier nicht um einen Mix nach Quellen, was heute für die Politiker und Statistiker im Vordergrund steht, sondern um eine Mix nach Reaktions-Fähigkeit auf Bedarfs-Schwankung.

Gütekriterien
Vorab ein paar Worte zum Strom, was ist das überhaupt, Was sind die Güte/Leistungskriterien
Es gibt ein allgemeines Kriterium
-generelle Verfügbarkeit: Strom muss dann da in ausreichendem Maße verfügbar sein, wenn die Mutter das Spiegelei auf dem E-Herd braten will und nicht, wenn gerade ein Erzeuger Feuer unterm Kessel hat (oder besser, wenn der Wind weht).
-Netzstabilität: Das Netz darf nicht zusammenbrechen (Blackout)
-Strom sollte wegen verschiedener tw. sehr komplexer physikalischer Gegebenheiten möglichst nah am Verbrauchsort produziert werden. 

Daneben gibt es das technische Qualitätsdreieckgestirn:

Diese Gütekriterien müssen mit sehr hoher Exaktheit eingehalten werden, damit es nicht zu empfindlichen Störungen oder sogenannter Blindleistung kommt, wo die Erzeuger praktisch nicht gemeinsam in die Speichen greifen sondern sich gegenseitig behindern bzw. sogar gegeneinander arbeiten.

Diese gemeinsame Qualität muss im gesamten Verbundnetz eingehalten werden, ansonsten, siehe 4.11.2006.

Mit welcher unglaublichen Dummheit, Ignoranz oder Lüge z.B. die Journalisten tw. mit diesem Thema umgehen, mag man aus der TAZ 3.1.2007 entnehmen: 3 AKWs nur für den Export heisst es dort, ausgehend davon das der Saldo im UCTE-Verbund für 2006 einen Deutschen Überschuss von 20 Mrd kWh ausweisst. (Das als Export zu deklarieren, ist eigentlich falsch, anders als bei KW, die tatsächlich für den Export produzieren. Das verbieten aber schon die Deutschen Produktionskosten.)

 

Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2000 - 2010

(Nach DIW – Deutsches Institut der Wirtschaftsforschung, auf Grund anderer Berechnungsverfahren liegen die häufig verwendeten Zahlen des VDEW (Verband der Deutschen Energiewirtschaft) etwas niedriger und stellen EEG-Strom Anteilsmäßig höher)

Energieträger

2000

%

2001

%

2002

%

2003

%

2004

%

2005

%

2006

%

2007

%

2008

%

2009

%

2010

%

Kernenergie

169,6

29,6

171,2

29,4

164,8

28,4

165,1

27,7

167

27,7

161

26,6

168

27,4

140,5

22,1

148,8

23,4

137 

23

140,0

22,6

Braunkohle

148,3

25,9

154,8

26,6

159

27,4

159

26,7

158,5

26,3

149

24,6

146,5

23

156

25,1

150,0

23,6

143 

24

147,0

23,7

Steinkohle

143,1

25

143,1

23,8

135

23,2

142,6

24

138

22,9

128

21,1

130

21

145

22,8

128,5

20,2

107,3 

18

116,0

18,7

Erdgas

49,2

8,6

55,5

9,5

54

9,3

57,5

9,7

62

10,3

70

11,6

74,5

12

74,5

11,7

83,5

13,1

77,5 

13

84,5

13,6

Wasserkraft

27,7

4,8

25,6

4,4

26

4,5

25,4

4,1

21

3,5

29

4,8

30,7

4,8

27,5

4,3

27,0

4,2

19 

3,2

19,7

3,2

Windkraft

9,5

1,64

10,5

1,88

16,8

2,88

18,9

3,19

25,5

4,3

26,5

4,4

30,3

4,9

38,6

6,2

42,0

6,6

38,1 

6,4 

36,55

5,9

Biomasse

 

 

 

 

 

 

 

 

8

1,3

10

1,6

18

2,9

25

3,9

19,0

3,0

30 

25,5

4,6

Voltaik

 

 

 

 

 

 

 

 

0,6

0,1

1

0,16

1,6

0,25

3,0

0,5

4,5

0,7

6,2 

12,0

1,9

Heizöl

5,2

0,9

6,1

1

6

1

6

1

5

0,8

11

1,8

2,1

0,3

8,0

1,2

10,5

1,7

10,1 

1,7

7,5

1,2

Müll u.ä.

3,7

0,6

3,7

0,6

3,7

0,6

4,0

0,8

2,5

0,8

5

0,8

0

0

0

0

0,0

0,0

0,0 

0,0 

4,8

0,8

Sonstige

17,1

3

16

2,7

15,7

2,7

21,4

3,8

14,3

3,4

14,5

3,4

21

3,3

17,9

2,8

22,2

3,5

28 

4,7 

21,5

3,7

Gesamt-Erzeugung

573,4

100

581,8

100

581

100

595

100

601,7

100

605

100

622

100

636

100

636

100

596

100

621

100

Gesamt-Verbrauch

576,4

 

580,5

 

581,7

 

591

 

601

 

 

 

 

 

 

 

613,5

 

 

 

604,0

 

Summe Fossile (**)

 

61

 

61,5

 

61,5

 

61,8

 

61,1

 

63,3

 

63,1

 

63,6

 

56,9

 

56,7 

 

 

Import/Export-Saldo

3,0

 

-1,3

 

0,7

 

0,8

 

0,7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

 

Angaben in Mrd. kWh – Abweichend von den VDEW-Zahlen beinhalten unsere Zahlen auch den Eigenverbrauch der Erzeuger und die Transport-Verluste. Schließlich braucht man zum Strom machen Strom und beim Transport fällt was runter. Bei Vergleichen einer Produktionsart ist ein Bezug nur zum End-Verbraucher-Verbrauch (wie von der Windlobby immer dargestellt) absolut unseriös. aktuelles Jahr mit (*) = Prognose / Hochrechnung

Übrigens, wollte man ganz Deutschland mit Biomassestrom versorgen, müßte man grob geschätzt die gesamte Fläche Deutschlands für den Anbau von NAWARO's nutzen. (Quelle Eurelectric)

(**) dies ist ein rein rechnerischer Wert, abgeleitet aus den chemischen Reaktionsformel bei der Verbrennung der verschiedenen PE-Typen

Folgende Statistik (2002) ist in den Werten etwas abweichend, wegen der daraus abgeleiteten Kostenverteilung aber in sich konsistent übernommen von Prof. Alt- Aachen

Anteil nach Volumen 2008

Anteil nach Kosten 2008

Quelle: eigen, Unstetigkeitskosten der Windenergie nicht berücksichtigt. Der Steinkohle-Kosten Anteil, der auch den preisgünstigen Importkohle-Anteil beinhaltet, ist bemerkenswert.

Windstrom-Erzeugung und –Kosten Deutschland

Bis 2008 abgeleitet aus ISET, ab 2009 monatlich kumuliert aus Netzbetreiber-Angaben

Monatsstatistik WindStrom D

 

2003

-

2011

 

 

Millionen kWh

 

 

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Kum

2003

2.338

850

1.360

1.987

1.268

1.234

1.093

1.200

936

1.654

2.036

3.196

19.152

2004

2.508

2.998

2.593

1.623

1.614

1.958

1.519

1.742

2.397

2.124

2.302

2.531

25.909

2005

5.065

2.445

2.669

1.689

1.668

1.483

1.611

1.504

1.125

1.975

2.111

2.956

26.301

2006

1.828

2.154

2.696

2.397

3.212

1.211

920

2.101

2.139

2.871

3.991

4.273

29.793

2007

7.790

3.233

3.987

2.492

2.380

1.848

3.016

1.948

3.043

1.596

3.700

3.600

38.633

2008

6.273

4.366

5.532

2.026

1.648

2.033

2.256

2.881

2.131

3.544

4.385

4.884

41.959

2009

3.176

3.201

3.757

2.773

2.955

2.762

2.579

1.985

2.673

3.580

5.404

3.296

38.141

2010

3.710

3.386

4.240

2.520

2.485

1.730

1.584

2.391

2.844

3.711

3.775

3.606

35.982

2011

3.619

4.585

3.056

3.487

3.022

2.505

3.633

2.402

 

 

 

 

26.309

Kosten-Entwicklung Voltaik
kumulierte Werte bis 2010 nach BDEW, ab 2011 monatlich von Netzbetreibern, Spalte Kosten eigene Schätzung

Monatsstatistik VoltaikStrom D

 

 

 

 

2011

-

2011

 

 

Milliarden Wh

 

 

 

 

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Kum

mio EUR

2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.220

1.176,00

2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.074

1.597,00

2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.419

2.218,00

2009

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6.578

3.156,00

2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8.296

3.880,00

2011

232

967

1.666

1.975

2.257

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kum.

 

1.199

2.865

4.840

7.097

7.097

7.097

7.097

7.097

7.097

7.097

7.097

7.097

2.821,35



gültige Sätze

Inbetriebnahme 2011

Cent/kWh zzgl. MWST

 0-30 KW

 

28,74

 30-100 KW

 

27,33

 100 KW-1 MW

 

25,86

 >1 MW

 

21,56

 0-30 KW, selbstverbrauchte Erzeugung

 

28,74

 0-30 KW, Rückvergütung für Selbstverbrauch bis 30% der Gesamterzeugung der Anlage

 

16,38

 0-30 KW, Rückvergütung für Selbstverbrauch über 30% der Gesamterzeugung der Anlage

 

12,00

 30-100 KW, selbstverbrauchte Erzeugung

 

27,33

 30-100 KW, Rückvergütung für Selbstverbrauch bis 30% der Gesamterzeugung der Anlage

 

16,38

 30-100 KW, Rückvergütung für Selbstverbrauch über 30% der Gesamterzeugung der Anlage

 

12,00

 100-500 KW, selbstverbrauchte Erzeugung

 

25,86

 100-500 KW, Rückvergütung für Selbstverbrauch bis 30% der Gesamterzeugung der Anlage

 

16,38

 100-500 KW, Rückvergütung für Selbstverbrauch über 30% der Gesamterzeugung der Anlage

 

12,00

 Übrigens scheint natürlich nachts keine Sonne (wissen Sie), auch die täglichen Einspeiseschwankungen sind enorm, wie man aus folgendem willkürlich gewählten Monatsdiagramm ablesen kann:

Das Diagramm enthält nur die Voltaik-Strom-Leistung.
Und im Winter gibt’s u.U. lange Phasen ohne nennenswerte Strom-Produktion:

 

Stromkosten 1980-2020
Die EEG-Kosten stellen derzeit mit ca. 5,4 Cent je kWh (die BDEW-Zahl 3,53 enthält weder die MWST noch den Rucksack 2012 in Höhe von ca. 3,5 Mrd.) bereits einen Anteil von deutlich über 20% an den gesamten Strom-Preisen dar. Dieser Kostenblock wird weiter steigen. Der BDEW hat die Zahlen nur bis 2015 prognostiziert. Ausserdem hat er in den letzte Jahren stets zu niedrig gelegen, und die Windeinspeisung war um 15% unter Durchschnitt (das dreht sich auch mal wieder). Wir haben die gesicherten historischen und die Ist-Werte in einer Tabelle zusammengefasst und weitere Kostenfaktoren berücksichtigt für eine Prognose bis 2020, und sind dabei auf den Wert 51 Cent für das Jahr 2020 gekommen, d.h. im Jahr 2020 wird die früher utopisch anmutende Zahl von 50 Cent/kWh überschritten. Dabei gehen wir von folgenden Annahmen aus, die auch verkürzt in der Tabelle enthalten sind:
===>Die Produktionskosten bleiben trotz teilweiser KKW-Abschaltung weitgehend unverändert, weil wir mit einem massiven Rückgang der Gaspreise Dank Shale-Gas (Effekt wie in den USA) rechnen und weil verstärkt KK-Strom-Import eintritt
===>Die EEG werden weiterhin mit der aktuellen Steigerungsrate verbleiben trotz Senkung der Voltaik-Sätze, weil einerseits Offshore-Wind kommt und andererseits betreffend Voltaik der clevere Michel jetzt erst so richtig wach wird, angestachelt durch die Handwerker, die Futter für ihre Panel-Monteure brauchen.
===>KWK wird kein Renner
===>Ökosteuer hat sich eingependelt mit dem Stromverbrauch, ebenso die Verbände-Marge
===>GIL wird ab 2015 massiv in der Netz-Abschreibung zu finden sein
===>Parallel dazu wird das Supergrid als Kostenblock anfallen – siehe Diagramm unten.
===>CCS wird nicht durchsetzbar sein.
===>Zertifikate werden nicht an Bedeutung gewinnen
===>keine Deutsche EU-Einflußnahme nach dem Japan-Erdbeben (Fukushima-Block-1 Kategorie 4-Havarie)



Grafik dazu:


Stromerzeugung UTCE (Verbundzone)

Die Europäische Verbundzone besteht heut in hoher Abhängigkeit. Der Mix der Erzeugung ist heute ausgewogen, wie folgendes Diagramm zeigt. Die Risiken sind mäßig.
Schmarotzer des Verbundes sind Italien mit hohem Import und die fremden Dänemark wegen des hohen Windanteils und Schweden wegen des hohen Wasseranteils.
Auch Österreich ist mit seinem Defizit und dem hohen Wasseranteil zunehmend ein Problem.
Die Deutsche Windenergie ist noch nicht wirklich ein Problem, da die Schwankungen noch lokal in den Regelzonen ausgeglichen werden.
Regelung und Lastausgleich erfolgen auf mehreren Ebenen, wobei in Abhängigkeit von physikalischen und technischen Möglichkeiten folgende Verfahren angewendet werden:

·          Bis zu 10 s erfolgt der Lastausgleich zwischen Erzeugung und Bedarf aus der Dynamik aller rotierenden Massen (Generatoren und Motore) und entsprechender Frequenzänderung im Normalbetrieb bis ± 0,1 Hz.

·          10 s bis 2 - 3 Minuten: Lastausgleich durch die Primärregelung aller mit einer Statik von rd. 4 % im Parallelbetrieb arbeitenden Kraftwerke mit Energiepufferung über den Kessel-Dampfdruck der konventionellen Kraftwerke proportional der Gesamtleistungszahl des UCTE –Verbundnetzes (Primärregelung).

·          2 - 3 Minuten bis 10 - 15 Minuten: Aktivierung mitlaufender Reserveleistung mittels der Sekundärregelung und Abruf von Pumpspeicherleistung und Gasturbinen-Reserveleistungen nach Maßgabe der Leistungszahl der Landesnetze bzw. der Regelzonen.

·         8 - 10 Stunden: Abruf und Inbetriebnahme von Reservekraftwerken aus unterschiedlichen Bereitschaftsstufen.


Produktion 2007 2.607 TWh

 

Unsinnige Wind-Energie/Leistungs-Diskussion

Vier Zahlen hämmert die Propaganda immer ein
-Die gesamte Windkraft-Leistung ist X (Ende 2008 ca. 25.000 MW, alle anderen Kraftwerke ca. 115.000 MW)
-Der Anteil am Stromverbrauch ist Y Prozent (2008 ca. 7%)
-Es wurden Z Tonnen Kohlendioxyd-Produktion verhindert
-Es sind W Anlagen installiert (als Positiv-Meldung)
Dies vier Werte wurden inzwischen von Politik und Medien ausnahmslos als positive Faktoren vereinnahmt. Damit sind sie das allerdings noch lange nicht tatsächlich

Alle vier Zahlen sind volkswirtschaftlich und ökologisch völlig wertlos bzw. zeigen einen Schaden an.
- Die Windkraft-Leistung sagt nichts über den Nutzungsgrad. Tatsächlich liegt sie bei nur 17-18% im Offshore-Einsatz bei 25. Damit wird die Verschwendung von Kapital evident, denn eine WKA ist erheblich teuere (je kW) als z.B. ein GUD-Kraftwerk. Das ist übrigens einer der wesentlichen Gründe für die hohen Stromproduktionskosten. Das Kohlekraftwerke auch nur einen Nutzungsgrad von 50% haben, liegt ausschließlich am Absatz-bedingten Betrieb vorwiegend im Teillastbereich.
- Der Anteil am Stromverbrauch sagt nichts über die Primär-Energie-Einsparung (als eigentliches Ziel der Technik). Wenn man wegen der Unstetigkeit des Windes und unsicherer Prognosen Fossile Kraftwerke in annähernder Leistung (unter Dampf) weiterlaufen lässt, wird die Primärenergie trotzdem verbraucht (und die Kosten landen beim Regelstrom).
Wie problematisch dieses Thema tatsächlich ist, zeigt untenstehende Grafik und eine Aussage von RWE (Februar 2007), dass inzwischen 20% der gesamten Netzkosten (darunter fällt auch der Regelstrom) Windstrom-verursacht sind.

Diese Linie stellt die Windstrom-Produktion in Leistung (MW) im Stunden-Integral da. Man kann also annehmen, dass am 28.Januar gegen 0.00 Uhr tatsächlich die Einspeisung fast bei Null war (Kurvenwert 50). Am 4. Februar gegen 12.00 Uhr hat der Spitzenwert bei 14.000 gelegen haben. Also mussten für dies Schwankung ca. 25 Kohle/Gas-Kraftwerke mittlerer Kapazität die Abgabe von 100 auf Null drosseln. Dass sie dabei weiter Primärenergie verbrauchen versteht sich. Nun tritt dieser Anstiegseffekt ja auch entgegengesetzt auf, d.h. der Wind lässt nach. Und dann müssen die Kohle und Gas-Kraftwerke einspringen, wobei Kohle-Kraftwerke eine Vorheizzeit von 1-8 Stunden haben, also Primärenergie verbrauchen. Da man nun unsichere Prognosen hat, wird hier permanent Kohle verheizt, denn die Alternative wären Blackouts.

-Es wurden Z Tonnen Kohlendioxyd-Produktion verhindert
Das tritt natürlich nur ein, wenn keine Primärenergie verbraucht wird, siehe unten

-Es sind W Anlagen installiert (als Positiv-Meldung), derzeit ca. 23.000
Das heisst 23.000 mal Beschädigung des Landschaftsbildes, Einwirkungen auf Menschen, Wertverlust für Immobilien, Vogeltod durch schreddern

Gesamt-Energie-Bilanz / CO2-Reduktion

Vielfach wird die Diskussion um eine sogenannte Gesamt-Energie-Bilanz geführt. Diese Diskussion wurde initiiert von den Befürwortern, weil man zunächst intuitiv annimmt, dass wegen der sogenannten Erneuerbarkeit des Windes die Energie ja praktisch aus dem energetischen Nichts gewonnen wird, wenn man das Gegenteil von Nichts als Verbrauch von PE-Trägern oder Verwendung anderer Energie definiert.
In naiven Rechnungen wird oft von einer Amortisationszeit von 3-4 Monaten gesprochen. Diese Zahl ist in zweifacher Hinsicht falsch:

a)       Sie fusst auf Durchschnittswerte nach Materialklassen und Gewicht des VDMA, wobei die weitgehenden Veredelungsprozesse bei den Komponenten nicht berücksichtigt werden.

b)       Neben dem eigentlichen Energie-Verbrauch bei Herstellung und Installation sind auch Kapital-Aufwendungen und –Dienstkosten der Energie-Produktion gegen zurechnen (Siehe Dr. Lutz Niemann)

Bei realistischer Gesamtbetrachtung einschließlich Wartung wird die Bilanz über den Lifecykle bei Voltaik vermutlich negativ sein und bei WEA die energetische Amortisation mehrere Jahre betragen.

Unserer Behauptung (bestätigt durch Prof. Alt, FH-Aachen)
Windstrom und PV sind Kraftwerk-neutral, d.h. volkswirtschaftlich wertlos
(sie reduzieren trotz Einspeisung nicht den Aufwand bei konventionellen Kraftwerken)
Der Eingespeisten Strommenge aus Wind und Voltaik steht rein rechnerisch eine Einsparung an Aufwand (PE-Verbrauch, Personal, Abschreibung, etc.) gegenüber, aus der eine CO2-Emissions-Einsparung abzuleiten wäre (Sinnhaltigkeit sei hier nicht diskutiert). Dieser Einsparung stehen jedoch Energie-Verbräuche und Aufwendungen anderer Art gegenüber:
a) Energie für die Produktion der WEA und Voltaik-Anlagen und auch für den dramatischen Übertragungs-Netze-Ausbau, der ausschließlich diesen unzuverlässigen Strom-Quellen zuzurechen ist. Voltaik z.B. benötigt viele Jahre, bis die erzeugte Energie die Produktions-Aufwendungen zu Null saldiert hat. Auch bei Windstrom-Anlagen werden Zahlen von 4 Monaten bis > 1 Jahr genannt. Dieser Verbrauch in Summe wird von uns auf 1/3 der gesamten eingespeisten Strommenge geschätzt.
b) Wind und Voltaik Strom wird nicht Verbrauchsnah produziert sondern muss u.U. sehr weit zum Verbrauchsort transportiert werden. Dadurch entstehen Transportverluste. Derzeit wird der Gesamt-Verlust im Netz mit ca. 5% angegeben (auch aus anderen Quellen). 1/3 der gesamten Wind und Voltaik-Einspeisung entsprächen 2%, was eine realistische Verlust-Größenordnung darstellt.
c) Durch die ständig schwankende Einspeisung von Wind und Voltaik-Strom müssen fossile Kraftwerke ständig rauf und runter geregelt werden und laufen überwiegend im nicht Verbrennungs-optimalen Teillast-Bereich, verbrauchen also hierdurch wesentlich mehr Primär-Energie bezogen auf die abgegebene Leistung. Dieser Mehrverbrauch wird ebenfalls zu einem Drittel geschätzt.
d) Der Nutzungsgrad der konventionellen Kraftwerke sinkt, d.h. die Erzeugungskosten steigen, weil die Fix-Kosten auf eine geringere Nutzung verteilt werden müssen.

Damit ergibt sich der Saldo zu Null, d.h. Wind- und PV sind volkswirtschaftlich wertlos und auch für CO2-Betrachtungen nicht relevant. (In Summe gesehen – und bei den derzeitigen Größenordnungen Voltaik 0-2%, Windstrom 5-10%)

Entwicklung der Strompreise

Die Strompreise (für den Verbraucher) orientieren sich in ihrer kurzfristigen Entwicklung an den Beschaffungs-/Erzeugungskosten für die Ware (den Strom in kWh). Die Schwankungen sind enorm. Primär die kalten Wintermonate führen zu einem sprunghaften Anstieg.

 

Als Faustformel definieren wir:
Die Herstellkosten stellen mittelfristig 20 – 30 % des Verbraucherpreises dar.
Bei der Kalkulation wird vorwärts gerechnet, d.h. es gibt nicht wirklich einen Wettbewerb und die Ableitung der Preise ergibt sich durch drehen an der Kalkulationskurbel.
(Näheres demnächst unter dem dritten Unterpunkt Zusammensetzung.)

Die Herstellkosten(Abgabepreise ab Werk) für Strom inkl. Betriebskosten, Einsatzmaterial (Brennstoff) und Abschreibung über die Basisperioden(*) stellen sich bezogen auf die Hauptträger Kohle, Kernkraft, Erdgas und Öl z.B. in USA in 2002 wie folgt in Dollar-Cent je kWh

Träger

Kohle

Kernkraft

Erdgas

Öl

Windstrom

Abgabepreis

1,85

1,71

4,06

4,41

8,9

Brennstoff-Einsatz

1,36

0,45

3,44

?

0,0

 

Inzwischen sind die Deutschen Strompreise völlig ausser Kontrolle. Für Groß-Unternehmen liegen sie 60% höher als in Frankreich und 50% höher als in UK. Für Haushalte beträgt der Mehrpreis 70% bzw. 50% (Werte lt. Accenture und vor Steuern)

Das ganze Drama – und nur so kann man das bezeichnen, zeigt folgende Tabelle. Da kann man nur sagen: Hohe Renditen garantieren hohe Aufsichtsrat-Tantiemen für die sich ihre eigenen Pfründe schaffenden Politiker in diesen Positionen.

 

 

 

Zusammensetzung des Strompreises

Elemente des Strompreises sind:
-Bezugskosten Strom, die sich wiederum aus unterschiedlichen Bezugsarten ergeben – siehe folgendes Diagramm
-Netzkosten
-Stromsteuer
-KWK-Abgabe (Kraft-Wärme-Koppelung)
-EEG-Verteilung
-Konzessions-Abgabe
-Mehrwertsteuer

 

Als Faustformel für Strom-Erzeugungs-/Beschaffungskosten gilt:
-KKW-Strom: ca. 2.6 Ct.
-Kohle je nach Bezug 4,0-5,0Ct
-Braunkohle 2,5 Ct.
-Gas 5,0 Ct.
-Windstrom ca. 9,0 Ct.

Allerdings beziehen die Verteiler nicht beim Hersteller, sondern an einer Börse (Schwankungen siehe oben) und dort ist die Skala von 0-1Euro je kWh – sogar Gutschriften machen Sinn, weil das u.U. preisgünstiger sein kann als das kurzfristige Abschalten.

Die folgende Tabelle (2007) stellt die Kostenanteile eines Industriellen Verbrauchers dar, wobei der Gesamt-Kuchen = 100% entsprechend ca. 8-9 Ct. ausmachen kann. (Im Gegensatz zu 14-16Ct bei einem Privat-Verbraucher. Allerdings nimmt er den Strom auch im Mittelspannungsbereich ab.) Die Konzessions-/Verbändeabgabe ist hier nicht enthalten. Sie fällt nicht zwangsläufig an. (*) Die Mehrwertsteuer ist der inverse 16%-Satz.

Die Verteilung basiert auf einem EEG-Anteil (Windstrom) von 3 % (2003). Ein Anstieg auf z.B. 10 % (Trittins- Traum) hätte eine Hebelwirkung bei EEG und Netznutzung zur Folge und würde einen Anstieg insgesamt von ca. 15-30% ausmachen.
Für diese industriellen Verbraucher kommen weiter statische Kosten wie Mieten für Zähler und Leistungsbegrenzer hinzu, die Jahresbeträge von vielen Tausend Euro ausmachen können.

Achtung: Werte veraltet, Siehe Tabelle oben

Für private Verbraucher kommen weitere variable Kostenelement hinzu, so das bei einem mittleren Preis von 15 Ct. je kWh die Anteile in obiger Grafik (bis auf die Mehrwertsteuer) entsprechend niedriger sind, ebenso fällt der %-Anstieg niedriger aus, da derzeit das Niveau schon höher ist.
Zur Erinnerung: Jeder Einwohner Deutschlands hat in 2008 für das EEG ca. 73 Euro aufgewendet – ohne Subventionen.

Prof. Alt von der FH-Aachen sieht folgende Zusammenhänge:

 

 

Die Verteilung des Geschäftes von E.ON-Energie ist wie folgt:

 

Stromproduktion nach Erzeugungsart